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Schwangerschaftsabbruch [article] : die Praxis der Spitäler und Kliniken in der Schweiz : die Ergebnisse einer Umfrage der APAC-Suisse aus dem Jahr 2009

by Rey, Anne-Marie; Seidenberg, André.
Material type: materialTypeLabelArticleSAPHIR theme(s): Santé sexuelle et reproductive | Hôpitaux - Etablissements de soins et d'accueilMeSH subject(s): Abortion, Induced | Hospitals | Abortion, Induced -- statistics & numerical data | SwitzerlandBDSP subject(s): IVG | Hôpital | Enquête | Accès aux soins | Pratique médicale | Anesthésie | Intervention chirurgicale | Pilule abortive | Réglementation | SuisseUPF CDU: 314.340Online resources: Date de consultation : 27.04.2010 Summary: Seit 2002 hat die Schweiz bezüglich Schwangerschaftsabbruch (SA) ein liberales Gesetz und eine vergleichsweise gut funktionierende Praxis. Aufgrund einzelner Erfahrungen und einer APAC-Suisse-Umfrage bei den schweizerischen Familienplanungsstellen vom Winter 2008/2009 vermuteten wir Versorgungslücken im Besonderen bei SA nach der 12. Woche Amenorrhoe. Die vom Parlament im März 2001 beschlossene und vom Volk im Juni 2002 mit 72% der abgegebenen Stimmen gutgeheissene Fristenregelung erlaubt den Abbruch einer Schwangerschaft bis zust, damit von der schwangeren Frau die Gefahr einer schwerwiegenden körperlichen Schädigung oder einer schweren seelischen Notlage abgewendet werden kann. Die Gefahr muss umso grösser sein, je fortgeschrittener die Schwangerschaft ist. Diese vom Gesetz vorgesehene, zeitlich nicht beschränkte Indikation lässt einen breiten Ermessensspielraum in der Beurteilung des Einzelfalls. Im französischen Wortlaut wird das umfassende Verständnis für die Not der schwangeren Frau besonders deutlich : danger d'une atteinte grave à l'intégrité physique ou d'un état de détresse profonde. Wir haben daher die Spitäler danach gefragt, ob sie Schwangerschaftsabbrüche nach der 12. SSW auch bei schwerer seelischer Notlage vornehmen und wenn ja, bis zu welcher SSW. [Autoren]
Item type Current location Call number Status Date due
Unité de santé sexuelle et planning familial (Genève); Centre de documentation
Centre de documentation
314.340 DD4 -5 (Browse shelf) Available
Unité de santé sexuelle et planning familial (Genève); Centre de documentation
Available

Un résumé de l'article existe en français: Interruption de grossesse : la pratique des établissements hospitaliers en Suisse : résultats d'une enquête de l'APAC-Suisse en 2009. - Bulletin des médecins suisses = Schweizerische Ärztezeitung, 2010, Vol. 91, no 13/14, p. 551

Seit 2002 hat die Schweiz bezüglich Schwangerschaftsabbruch (SA) ein liberales Gesetz und eine vergleichsweise gut funktionierende Praxis. Aufgrund einzelner Erfahrungen und einer APAC-Suisse-Umfrage bei den schweizerischen Familienplanungsstellen vom Winter 2008/2009 vermuteten wir Versorgungslücken im Besonderen bei SA nach der 12. Woche Amenorrhoe. Die vom Parlament im März 2001 beschlossene und vom Volk im Juni 2002 mit 72% der abgegebenen Stimmen gutgeheissene Fristenregelung erlaubt den Abbruch einer Schwangerschaft bis zust, damit von der schwangeren Frau die Gefahr einer schwerwiegenden körperlichen Schädigung oder einer schweren seelischen Notlage abgewendet werden kann. Die Gefahr muss umso grösser sein, je fortgeschrittener die Schwangerschaft ist. Diese vom Gesetz vorgesehene, zeitlich nicht beschränkte Indikation lässt einen breiten Ermessensspielraum in der Beurteilung des Einzelfalls. Im französischen Wortlaut wird das umfassende Verständnis für die Not der schwangeren Frau besonders deutlich : danger d'une atteinte grave à l'intégrité physique ou d'un état de détresse profonde. Wir haben daher die Spitäler danach gefragt, ob sie Schwangerschaftsabbrüche nach der 12. SSW auch bei schwerer seelischer Notlage vornehmen und wenn ja, bis zu welcher SSW. [Autoren]