Normal view MARC view ISBD view

Erfolgsfaktor Gesundheit : [publication] : gesunde Unternehmen mit gesunden MitarbeiterInnen : Tagung vom 18. Oktober 1999 im Kursaal, Bern /

by Schweizerische Unfallversicherungsanstalt; Erfolgsfaktor Gesundheit. Nationale Tagung (1 ; 1999 ; Bern).
Material type: materialTypeLabelBookPublisher: Bern : SUVA Gesundheitsförderung, 1999Description: 1 Bd. (mehrere Zählungen) : Ill. ; 31 cm.MeSH subject(s): Occupational Health | Health Promotion | Workplace | Health Promotion -- methods | Workplace -- psychology | Workplace -- organization & administration | Liechtenstein | Switzerland | CongressesPUBLICATION TYPE SAPHIR: ProceedingsSummary: Die betriebliche Gesundheitsförderung ist eine moderne Unternehmensstrategie. Sie umfasst alle gemeinsamen Massnahmen von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Die Suva Gesundheitsförderung organisiert die erste liechtensteinisch-schweizerische Tagung am 18. Oktober 1999 in Bern, an welcher Ansätze zur Förderung der betrieblichen Gesundheit diskutiert und die Voraussetzungen für ein Netzwerk eruiert werden. Gesunde, motivierte und gut ausgebildete Mitarbeitende sind sowohl in sozialer wie ökonomischer Hinsicht die Voraussetzung für den Erfolg einer Unternehmung. Am Arbeitsplatz sind Arbeitnehmende immer häufiger einer Vielfalt von Belastungen ausgesetzt. Körperliche Schwerstarbeit, Nachtschichten, Lärm und ergonomisch schlechte Arbeitsplätze sind oft die offensichtlichsten Krankmacher. Subtiler sind jedoch die psychischen, mentalen und sozialen Stressoren wie u.a. die Angst vor Arbeitsplatzverlust und Misserfolgen, stete Unter- oder Überforderung, Zeitdruck oder Mobbing. Die rein physische Unversehrtheit bedeutet nicht automatisch Gesundheit. Für ein erfülltes Leben und die Gesundheit im weiteren Sinn müssen körperliche, seelische, soziale und materielle Faktoren optimal zusammenspielen. Die Idee der betrieblichen Gesundheitsförderung ist, einerseits die Mitarbeitenden zur Selbstverantwortung gegenüber gesundheitlichen Aspekten zu sensibilisieren und andererseits die Arbeitgebenden zu überzeugen, Arbeitsplatzbedingungen zu schaffen, unter denen Menschen gerne arbeiten. 1997 wurde die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union verabschiedet. Die Deklaration bildet die Basis für die Arbeit des europäischen Netzwerks, welches den Informationsaustausch unter den Ländern und die Verbreitung vorbildlicher Praxisbeispiele in Europa koordiniert. Die Suva arbeitet im Netzwerk als nationale Kontaktstelle für das Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz mit. Anlässlich der ersten nationalen Tagung mit dem Thema "Erfolgsfaktor Gesundheit" werden die Bedürfnisse an eine schweizerisch-liechtensteinische Koordinationsstelle abgeklärt. Dass die betriebliche Gesundheitsförderung keine unrealistische Träumerei oder gar eine kostspielige Extravaganz ist, beweisen zahlreiche Beispiele europaweit. Unternehmen, welche die Gesundheit an ihren Arbeitsplätzen fördern, verzeichnen beachtliche Kosteneinsparungen, reduzieren Arbeitsunfälle, senken die Absenzen-Rate und haben eine wesentlich geringere Mitarbeiterfluktuation. Die Produktitvität wird dadurch deutlich gesteigert, und gesündere, motivierte und initiative Mitarbeitende sind das erfreuliche Ergebnis: Voraussetzung also für jedes Unternehmen, welches sich der marktwirtschaftlichen Herausforderung erfolgreich stellen will.
Item type Current location Call number Status Date due
CHUV, Collection de santé publique (CDSP) et InfoDoc Promotion de la santé (PSS)
FB-554 (Browse shelf) Available

Die betriebliche Gesundheitsförderung ist eine moderne Unternehmensstrategie. Sie umfasst alle gemeinsamen Massnahmen von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Die Suva Gesundheitsförderung organisiert die erste liechtensteinisch-schweizerische Tagung am 18. Oktober 1999 in Bern, an welcher Ansätze zur Förderung der betrieblichen Gesundheit diskutiert und die Voraussetzungen für ein Netzwerk eruiert werden. Gesunde, motivierte und gut ausgebildete Mitarbeitende sind sowohl in sozialer wie ökonomischer Hinsicht die Voraussetzung für den Erfolg einer Unternehmung. Am Arbeitsplatz sind Arbeitnehmende immer häufiger einer Vielfalt von Belastungen ausgesetzt. Körperliche Schwerstarbeit, Nachtschichten, Lärm und ergonomisch schlechte Arbeitsplätze sind oft die offensichtlichsten Krankmacher. Subtiler sind jedoch die psychischen, mentalen und sozialen Stressoren wie u.a. die Angst vor Arbeitsplatzverlust und Misserfolgen, stete Unter- oder Überforderung, Zeitdruck oder Mobbing. Die rein physische Unversehrtheit bedeutet nicht automatisch Gesundheit. Für ein erfülltes Leben und die Gesundheit im weiteren Sinn müssen körperliche, seelische, soziale und materielle Faktoren optimal zusammenspielen. Die Idee der betrieblichen Gesundheitsförderung ist, einerseits die Mitarbeitenden zur Selbstverantwortung gegenüber gesundheitlichen Aspekten zu sensibilisieren und andererseits die Arbeitgebenden zu überzeugen, Arbeitsplatzbedingungen zu schaffen, unter denen Menschen gerne arbeiten. 1997 wurde die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union verabschiedet. Die Deklaration bildet die Basis für die Arbeit des europäischen Netzwerks, welches den Informationsaustausch unter den Ländern und die Verbreitung vorbildlicher Praxisbeispiele in Europa koordiniert. Die Suva arbeitet im Netzwerk als nationale Kontaktstelle für das Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz mit. Anlässlich der ersten nationalen Tagung mit dem Thema "Erfolgsfaktor Gesundheit" werden die Bedürfnisse an eine schweizerisch-liechtensteinische Koordinationsstelle abgeklärt. Dass die betriebliche Gesundheitsförderung keine unrealistische Träumerei oder gar eine kostspielige Extravaganz ist, beweisen zahlreiche Beispiele europaweit. Unternehmen, welche die Gesundheit an ihren Arbeitsplätzen fördern, verzeichnen beachtliche Kosteneinsparungen, reduzieren Arbeitsunfälle, senken die Absenzen-Rate und haben eine wesentlich geringere Mitarbeiterfluktuation. Die Produktitvität wird dadurch deutlich gesteigert, und gesündere, motivierte und initiative Mitarbeitende sind das erfreuliche Ergebnis: Voraussetzung also für jedes Unternehmen, welches sich der marktwirtschaftlichen Herausforderung erfolgreich stellen will.