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Kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung in der Schweiz : [publication] : Ist-Zustand und Perspektiven : Bestandesaufnahme der privaten und öffentlichen Angebote und daraus hervorgehende Überlegungen und Konsequenzen für eine Public Mental Health-basierte Versorgungsplanung /

by Haemmerle, Patrick.
Material type: materialTypeLabelBookPublisher: 2007Description: 68 Bl. : Ill. ; 30 cm.SAPHIR theme(s): Santé mentale | EnfanceMeSH subject(s): Mental Health Services | Child | Adolescent | Child Psychiatry | Hospitals, Psychiatric | Physicians | Questionnaires | Mental Health Services -- supply & distribution | Mental Health Services -- utilization | Child Psychiatry -- manpower | Hospitals, Psychiatric -- statistics & numerical data | Physicians -- statistics & numerical data | SwitzerlandPUBLICATION TYPE SAPHIR: DissertationSummary: [...] Resultate: Die meisten Kinder- und jugendpsychiatrischen Dienste (KJPD) sind kantonale Institutionen mit Leistungsauftrag. Die KJPD bieten Weiterbildungsstellen an, insgesamt etwas mehr als 100, womit der eklatante Nachwuchsmangel eigentlich sollte behoben werden können. Die Gesamtzahl der behandelten Kinder und Jugendlichen nahm auch von 2004 auf 2005 wieder zu, nämlich um rund 1,7%, vor allem im stationären und teilstationären Bereich, was auf Überlastung im ambulanten Bereich hinweisen kann. Diese lässt sich auch belegen mit den verbreiteten Wartelisten und deren langen Wartefristen. Die KJPD behandeln sämtliche Psychopathologien, wobei Verhaltens-, Belastungs- und Anpassungs-, sowie depressive Störungen im Vordergrund stehen. Die Dienste arbeiten interdisziplinär und stehen in Kooperation mit vielen Institutionen und Fachleuten. Sie bieten Spezialangebote für bestimmte Störungen an. Die Verantwortlichen der KJPD fordern eine Konsolidierung des ambulanten Angebotes und einen Ausbau teilstationärer und mobiler Angebote. Eine vermehrte Kooperation zwischen Fachdisziplinen, Regionen und Kantonen erscheint ihnen vordringlich. Sie verweisen auf die Gefahr, dass Kinder- und Jugendpsychiatrie instrumentalisiert werden könnte zur "Behandlung" gesellschaftlicher bedingter Probleme. Das für die institutionellen Fachleute Gesagte trifft weitgehend auch für die Niedergelassenen zu. Deren Warteliste ist tendenziell sogar noch länger. Auch sie arbeiten mit diversen Fachleuten und Institutionen zusammen. Für sie steht die Sicherstellung einer angemessenen Abgeltung qualitativ hochstehender Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie im Vordergrund. Dazu kommt die Sorge um den fachlichen Nachwuchs, sowie der Wunsch nach einer besseren Vernetzung. [...] [Autor, S. 4-5] [Ausführliche Quelle: http://www.public-health-edu.ch/new/Abstracts/HP_26.03.08.pdf ]
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[...] Resultate: Die meisten Kinder- und jugendpsychiatrischen Dienste (KJPD) sind kantonale Institutionen mit Leistungsauftrag. Die KJPD bieten Weiterbildungsstellen an, insgesamt etwas mehr als 100, womit der eklatante Nachwuchsmangel eigentlich sollte behoben werden können. Die Gesamtzahl der behandelten Kinder und Jugendlichen nahm auch von 2004 auf 2005 wieder zu, nämlich um rund 1,7%, vor allem im stationären und teilstationären Bereich, was auf Überlastung im ambulanten Bereich hinweisen kann. Diese lässt sich auch belegen mit den verbreiteten Wartelisten und deren langen Wartefristen. Die KJPD behandeln sämtliche Psychopathologien, wobei Verhaltens-, Belastungs- und Anpassungs-, sowie depressive Störungen im Vordergrund stehen. Die Dienste arbeiten interdisziplinär und stehen in Kooperation mit vielen Institutionen und Fachleuten. Sie bieten Spezialangebote für bestimmte Störungen an. Die Verantwortlichen der KJPD fordern eine Konsolidierung des ambulanten Angebotes und einen Ausbau teilstationärer und mobiler Angebote. Eine vermehrte Kooperation zwischen Fachdisziplinen, Regionen und Kantonen erscheint ihnen vordringlich. Sie verweisen auf die Gefahr, dass Kinder- und Jugendpsychiatrie instrumentalisiert werden könnte zur "Behandlung" gesellschaftlicher bedingter Probleme. Das für die institutionellen Fachleute Gesagte trifft weitgehend auch für die Niedergelassenen zu. Deren Warteliste ist tendenziell sogar noch länger. Auch sie arbeiten mit diversen Fachleuten und Institutionen zusammen. Für sie steht die Sicherstellung einer angemessenen Abgeltung qualitativ hochstehender Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie im Vordergrund. Dazu kommt die Sorge um den fachlichen Nachwuchs, sowie der Wunsch nach einer besseren Vernetzung. [...] [Autor, S. 4-5] [Ausführliche Quelle: http://www.public-health-edu.ch/new/Abstracts/HP_26.03.08.pdf ]