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Kosten-Effektivitäts-Analyse verschiedener Hyperhomocysteinämie : [publication] : Präventionsstrategien /

by Käser, Andreas.
Material type: materialTypeLabelBookPublisher: 2000Description: 73 Bl. : Tab. ; 30 cm.SAPHIR theme(s): Maladies - PathologiesMeSH subject(s): Hyperhomocysteinemia | Homocysteine | Arteriosclerosis | Cardiovascular Diseases | Vitamin B 12 | Cost-Benefit Analysis | Hyperhomocysteinemia -- economics | Hyperhomocysteinemia -- prevention & control | Hyperhomocysteinemia -- drug therapy | Homocysteine -- adverse effects | Arteriosclerosis -- etiology | Cardiovascular Diseases -- etiology | Vitamin B 12 -- therapeutic use | SwitzerlandPUBLICATION TYPE SAPHIR: DissertationSummary: Kardiovaskuläre Erkrankungen sind der häufigste Grund für Morbidität bzw. Mortalität in der Schweiz. 50% der Todesfälle haben ihren Grund in artheriosklerotisch veränderten Blutgefässen. Präventivmassnahmen gegen einen zu hohen I Blutdruck oder Cholesterinspiegel wurden aus diesem Grund in den letzten Jahren konsequent umgesetzt. Es gibt diverse Faktoren, von denen man heute weiss, dass sie für die Entwicklung einer Artheriosklerose verantwortlich sind. Trotz intensiver Forschung sind aber noch lange nicht alle relevanten Faktoren bekannt. So konnte man lange Zeit nur etwa 50-60% aller Fälle von Artheriosklerose auf einen bekannten Risikofaktor zurückführen. In den letzten Jahren gewann ein neuer Risikofaktor stark an Bedeutung. Diverse Studien konnten aufzeigen, dass ein erhöhter Homocystein-Blutserumspiegel mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergeht. Gemäss dem aktuellen Wissensstand, geht man davon aus, dass für ca. 10% der artheriosklerotischen Erkrankungen der Risikofaktor verantwortlich ist. Ein erhöhter Homocystein-Blutspiegel lässt sich durch die Einnahme von Folsäure oder Vitamin B12 auf einfachem Wege senken, da sowohl Folsäure als auch Vitamin B12 kostengünstig und gut verträglich sind. Der Gedanke eines präventiven Einsatzes von Folsäure bzw. Vitamin B12 zur Senkung des kardiovaskulären Risikos liegt daher nahe. In dieser Arbeit sollen anhand der heute zur Verfügung stehenden Daten folgende Zusammenhänge untersucht werden: 1. Wie strark ist die Evidenz für Homocystein als Risikofaktor und Folsäure bzw. Vitamin B12 als Therapeutikum? 2. Wie gross ist die Kostenrelevanz der Hyperhomocysteinämie für das schweizerische Gesundheitswesen? 3. Welche Form der Hyperhomocysteinämie-Prävention bietet das beste Kosten-Effektivitäts-Verhältnis? (Autor, S. 3)
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Kardiovaskuläre Erkrankungen sind der häufigste Grund für Morbidität bzw. Mortalität in der Schweiz. 50% der Todesfälle haben ihren Grund in artheriosklerotisch veränderten Blutgefässen. Präventivmassnahmen gegen einen zu hohen I Blutdruck oder Cholesterinspiegel wurden aus diesem Grund in den letzten Jahren konsequent umgesetzt. Es gibt diverse Faktoren, von denen man heute weiss, dass sie für die Entwicklung einer Artheriosklerose verantwortlich sind. Trotz intensiver Forschung sind aber noch lange nicht alle relevanten Faktoren bekannt. So konnte man lange Zeit nur etwa 50-60% aller Fälle von Artheriosklerose auf einen bekannten Risikofaktor zurückführen. In den letzten Jahren gewann ein neuer Risikofaktor stark an Bedeutung. Diverse Studien konnten aufzeigen, dass ein erhöhter Homocystein-Blutserumspiegel mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergeht. Gemäss dem aktuellen Wissensstand, geht man davon aus, dass für ca. 10% der artheriosklerotischen Erkrankungen der Risikofaktor verantwortlich ist. Ein erhöhter Homocystein-Blutspiegel lässt sich durch die Einnahme von Folsäure oder Vitamin B12 auf einfachem Wege senken, da sowohl Folsäure als auch Vitamin B12 kostengünstig und gut verträglich sind. Der Gedanke eines präventiven Einsatzes von Folsäure bzw. Vitamin B12 zur Senkung des kardiovaskulären Risikos liegt daher nahe. In dieser Arbeit sollen anhand der heute zur Verfügung stehenden Daten folgende Zusammenhänge untersucht werden: 1. Wie strark ist die Evidenz für Homocystein als Risikofaktor und Folsäure bzw. Vitamin B12 als Therapeutikum? 2. Wie gross ist die Kostenrelevanz der Hyperhomocysteinämie für das schweizerische Gesundheitswesen? 3. Welche Form der Hyperhomocysteinämie-Prävention bietet das beste Kosten-Effektivitäts-Verhältnis? (Autor, S. 3)