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Riskanter Suchtmittelkonsum : [publication] : was erwarten die Gemeinden von der Suchtprävention? : eine Bedarfserhebung im Zürcher Unterland /

by Fritz, Charlotte.
Material type: materialTypeLabelBookPublisher: 2006Description: 1 Bd. (mehrere Zählungen) : Tab. ; 30 cm.SAPHIR theme(s): AddictionsMeSH subject(s): Substance-Related Disorders | Preventive Health Services | Needs Assessment | Substance-Related Disorders -- prevention & control | SwitzerlandPUBLICATION TYPE SAPHIR: DissertationOther subject(s): ZürichSummary: Auftraggeber dieser Arbeit ist die Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland mit Sitz in Bülach. Sie ist eine der acht regionalen Suchtpräventionsstellen im Kanton Zürich. Die Arbeit hält den heutigen Bedarf nach gemeindenaher Suchtprävention im Zürcher Unterland praxisbezogen fest und bildet eine lokale Entscheidungsgrundlage für die Setzung von Prioritäten in der Suchtpräventionsarbeit. Ziel der Master-Thesis war es, den Bedarf an Suchtprävention in den 44 Gemeinden des Zürcher Unterlandes zu erheben. Dazu wurden Gemeindedelegierte nach ihren Erwartungen an die Suchtpräventionsstelle befragt. Das Untersuchungsdesign bestand aus einer mehrheitlich quantitativen schriftlichen Befragung - mit geschlossenen und offenen Fragen - sowie sechs qualitativen Vertiefungsinterviews. Die Datenauswertung der geschlossenen Fragen stützte sich auf deskriptive Häufigkeitsverteilungen. Die qualitativen Fragen wurden nach der Inhaltsanalyse von Mayring (1993) ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Beratung auf Anfrage von allen Gemeindedelegierten am höchsten bewertet wird. Ein weiteres grosses Bedürfnis ist der Wunsch nach Informationsmaterial, nach einer fachlichen Begleitung bei gemeindeeigenen Projekten und der Durchführung von Informationsveranstaltungen und Suchtpräventionsprojekten. Die Materialien der Suchtpräventionsstelle werden insgesamt bei weit über der Hälfte der Gemeindedelegierten als ihrem Bedürfnis entsprechend bewertet, sind jedoch nicht bei allen Delegierten in den Bezirken gleichermassen bekannt. Mehr als die Hälfte (68%) der Delegierten bewertet die von der Suchtpräventionsstelle angebotenen Austauschsitzungen als gut bis sehr gut. Bemängelt wird die eher geringe TeilnehmerInnenzahl, die sich zu erhöhen lohne. Aufgrund der Resultate wurden Empfehlungen in Form von Aktionsfeldern mit möglichen Massnahmen für die Suchtpräventionsstelle formuliert, die Impulse für die Neupositionierung der Stelle geben. Zwei wichtige Empfehlungen sind: 1. Bereich Frühintervention: Materialien und Angebote bekannt machen; Koordination und Vernetzung von Institutionen wie Verwaltung, Schule und Jugendarbeit. 2. Bereich Öffentlichkeitsarbeit: Gemeindenahe Themen in Zeitungen und regionalen Beilagen vermehrter aufgreifen und Umsetzungsmöglichkeiten sowie Anreize für die Gemeinde aufzeichnen. [Quelle: http://www.public-health-edu.ch/new/Abstracts/FC_01.11.06.pdf?PHPSESSID=8cde4edd58edc81c2bdd21224084b330 ]
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Auftraggeber dieser Arbeit ist die Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland mit Sitz in Bülach. Sie ist eine der acht regionalen Suchtpräventionsstellen im Kanton Zürich. Die Arbeit hält den heutigen Bedarf nach gemeindenaher Suchtprävention im Zürcher Unterland praxisbezogen fest und bildet eine lokale Entscheidungsgrundlage für die Setzung von Prioritäten in der Suchtpräventionsarbeit. Ziel der Master-Thesis war es, den Bedarf an Suchtprävention in den 44 Gemeinden des Zürcher Unterlandes zu erheben. Dazu wurden Gemeindedelegierte nach ihren Erwartungen an die Suchtpräventionsstelle befragt. Das Untersuchungsdesign bestand aus einer mehrheitlich quantitativen schriftlichen Befragung - mit geschlossenen und offenen Fragen - sowie sechs qualitativen Vertiefungsinterviews. Die Datenauswertung der geschlossenen Fragen stützte sich auf deskriptive Häufigkeitsverteilungen. Die qualitativen Fragen wurden nach der Inhaltsanalyse von Mayring (1993) ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Beratung auf Anfrage von allen Gemeindedelegierten am höchsten bewertet wird. Ein weiteres grosses Bedürfnis ist der Wunsch nach Informationsmaterial, nach einer fachlichen Begleitung bei gemeindeeigenen Projekten und der Durchführung von Informationsveranstaltungen und Suchtpräventionsprojekten. Die Materialien der Suchtpräventionsstelle werden insgesamt bei weit über der Hälfte der Gemeindedelegierten als ihrem Bedürfnis entsprechend bewertet, sind jedoch nicht bei allen Delegierten in den Bezirken gleichermassen bekannt. Mehr als die Hälfte (68%) der Delegierten bewertet die von der Suchtpräventionsstelle angebotenen Austauschsitzungen als gut bis sehr gut. Bemängelt wird die eher geringe TeilnehmerInnenzahl, die sich zu erhöhen lohne. Aufgrund der Resultate wurden Empfehlungen in Form von Aktionsfeldern mit möglichen Massnahmen für die Suchtpräventionsstelle formuliert, die Impulse für die Neupositionierung der Stelle geben. Zwei wichtige Empfehlungen sind: 1. Bereich Frühintervention: Materialien und Angebote bekannt machen; Koordination und Vernetzung von Institutionen wie Verwaltung, Schule und Jugendarbeit. 2. Bereich Öffentlichkeitsarbeit: Gemeindenahe Themen in Zeitungen und regionalen Beilagen vermehrter aufgreifen und Umsetzungsmöglichkeiten sowie Anreize für die Gemeinde aufzeichnen. [Quelle: http://www.public-health-edu.ch/new/Abstracts/FC_01.11.06.pdf?PHPSESSID=8cde4edd58edc81c2bdd21224084b330 ]